Verleihung des BERTINI-Preises 2018

50 Jugendliche werden ausgezeichnet

Schulsenator Ties Rabe, Isabella Vértes-Schütter, Vorsitzende des BERTINI-Preis e. V. und Intendantin des Ernst Deutsch Theaters und Performance-Künstler und Moderator Michel Abdollahi ehren die BERTINI-Preis-Träger 2018. Aus diesem Grund laden der BERTINI-Preis e. V. und das Ernst Deutsch Theater herzlich ein zur 21. Preisverleihung am

Sonntag, dem 27. Januar 2019, um 12 Uhr
in das Ernst Deutsch Theater,
Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg-Mundsburg.
Bitte melden Sie Ihre Teilnahme unter pressestelle@bsb.hamburg.de
oder Tel. (040) 42863-2003 an

Der BERTINI-Preis wird jedes Jahr am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, an junge Hamburgerinnen und Hamburger verliehen. In diesem Jahr an folgende vier Projekte:

  • Aus der Reihe tanzen“ – ein Theaterprojekt zur Hamburger Swing-Jugend“ von 18 Schülerinnen und Schülern der Bugenhagen-Schule Alsterdorf,
    • AUS DER REIHE GETANZT: SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER PROBEN DEN SWING.
  • Kein deutscher Land“, ein Theaterprojekt von 19 Schülerinnen und Schülern des Helmut-Schmidt-Gymnasiums,
    • IN SZENE GESETZT: SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER DES HELMUT-SCHMIDT-GYMNASIUMS BEI DER AUFFÜHRUNG IHRES PROVOKANTEN THEATERSTÜCKS „KEIN DEUTSCHER LAND“.
  • Von Hamburg nach Majdanek“, ein Projekt von 12 Schülerinnen und Schülern des Lise-Meiner-Gymnasiums
    • NACHGESPÜRT: SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER RECHERCHIEREN GEMEINSAM MIT LEHRERIN SUSANNE EHLERS UND FOTOGRAFIN GISELA FLOTO.
  • Ich gebe den Steinen ein Gesicht“, ein Kunstprojekt von Nele Borchert, Schülerin am Albert-Schweitzer-Gymnasium.
    • AUFGESPRÜHT: NELE BORCHERT ZEIGT DIE MENSCHEN ZU DEN NAMEN VON OPFERN DES NS-REGIMES.

Die Preisverleihung findet mit Gebärdendolmetschern statt.

Der Name des Preises geht zurück auf den großen Roman „DIE BERTINIS“, in dem der Hamburger Schriftsteller Ralph Giordano das Schicksal seiner Familie und das Verhalten ihrer Hamburger Mitbürgerinnen und Mitbürger während der Verfolgung in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur schildert. Der Roman geißelt die Ausgrenzung, Verfolgung und Erniedrigung, die viele Hamburgerinnen und Hamburger in jener Zeit erlitten, und er beschreibt Menschen, die damals wegschauten, das Unrecht duldeten oder unterstützten. Er würdigt aber auch jene, die Zivilcourage bewiesen und ihren verfolgten Mitbürgerinnen und Mitbürgern – oft unter Einsatz des eigenen Lebens – geholfen haben. Anknüpfend daran will der BERTINI-Preis Projekte fördern, die sich im Rahmen von Unterricht, Arbeitsgemeinschaften, Jugendgruppen oder in der Freizeit gegen Ausgrenzung von Menschen in Hamburg wenden, die Erinnerungsarbeit leisten und Spuren vergangener Unmenschlichkeit in Hamburg sichtbar machen, und er will junge Menschen würdigen, die ungeachtet der persönlichen Folgen couragiert eingegriffen haben, um Unrecht, Ausgrenzung und Gewalt von Menschen gegen Menschen in Hamburg zu verhindern.


Broschüre: BERTINI-Preis 2018

Die aktuelles Broschüre mit allen Preisträgern und Beschreibungen der Projekte  aus der letzten Runde.

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Lasst Euch nicht einschüchtern!

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Hinschauen, wenn andere wegsehen.
Sich einmischen, wenn andere schweigen.
Erinnern, wenn andere vergessen.
Eingreifen, wenn andere sich wegdrehen.
Unbequem sein, wenn andere sich anpassen.

Der BERTINI-Preis zeichnet Einzelpersonen, Gruppen oder Schulklasse für couragiertes Eintreten gegen Unrecht, Ausgrenzung oder Gewalt von Menschen gegen Menschen in dieser Stadt aus.

Lasst Euch nicht einschüchtern