Schlagwort-Archive: 2016

Laudatio von Bernd-Dieter Hessling (ABSALOM STIFTUNG)

Nicht nur, weil Ihr das Theaterstück zur Aufführung  gebracht habt, und auch nicht nur, weil Ihr die epische Vorlage von Janne Teller dramatisiert, umgestaltet und zu einem Theaterstück entwickelt habt, hat sich die Jury des Bertini-Preises veranlasst gesehen, Eure Arbeit heute auszuzeichnen. Was Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler des Helmut-Schmidt-Gymnasiums – Wilhelmsburg, geleistet habt, hat uns in mehrfacher Hinsicht ganz besonders berührt:

Ihr habt Euch nicht nur selbst intensiv mit diesem Thema befasst, sondern ihr habt durch Übernahme von Koordinierungsaufgaben auch Führung bewiesen und dafür  gesorgt, dass große Bereiche Eurer Schule unterschiedliche Aspekte dieses Themas bearbeitet haben. Ihr habt damit Euer Projekt zu einem Projekt der ganzen Schule  gemacht. Und dieses Projekt entfaltete sogar Wirkung bis in Euren Stadtteil hinein!

Ohne Eure Bereitschaft, große Teile Eurer Freizeit in dieses Projekt zu investieren, wäre all dies nicht möglich gewesen. Ihr habt damit zum Ausdruck gebracht, wie sehr Euch dieses Thema am Herzen liegt! Und ich hatte den Eindruck, dass viele von Euch sogar aus eigenem  familiären Erleben heraus sehr persönliche Beiträge zu Eurem Vorhaben beisteuern konnten, was das Stück so authentisch gemacht hat.

Mit dem Thema „Flüchtlinge“ greift Ihr eine „Kategorie“ von Menschen in unserer Gesellschaft auf, die sich statistisch inzwischen relativ genau beschreiben lässt. Aber Kategorien, Etiketten, Schubladen und Zahlen bergen immer auch eine große Gefahr! Die Gefahr nämlich, dass sie den Menschen ent-menschlichen. Denn mit Hilfe von Kategorien und Zahlen kann man für oder gegen etwas instrumentalisieren, man kann mit ihrer Hilfe vom Schicksal des einzelnen Menschen abstrahieren, und – wenn man will – kann man mit ihrer Hilfe sogar ohne jedes Mitgefühl über Lösungen diskutieren.
Abstrahieren vom Individuum war der Ausgangspunkt für das begangene Unrecht im Dritten Reich und ist Ausgangspunkt für die vielfachen Verbrechen gegen die Menschlichtkeit in der Gegenwart!

Gerade durch die Methode des Perspektiv-Wechsels ist es Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, eindrucksvoll gelungen, spürbar werden zu lassen, dass hinter der abstrakten Diskussion in unserer Gesellschaft zur Flüchtlingsfrage der einzelne betroffene Mensch mit seiner ur-eigenen Würde steht, dessen Würde – wie es im ersten Satz unserem Grundgesetz vorangestellt  ist – „un(!)-antastbar“ ist.

Die Jury ist der Meinung, dass Ihr den Kriterien des Bertini-Preises in besonderer Form  gerecht geworden seid. Ihr habt mit Eurer Arbeit diese Auszeichnung wirklich verdient!
Euch allen herzlichen Dank und herzlichen Glückwunsch zum Bertini-Preis!

» KRIEG: WOHIN WÜRDEST DU FLIEHEN?

Laudatio von Gabriele Kroch (Howard und Gabriele Kroch Stiftung)

Seit einer Woche spielt auf dieser Bühne ein Stück, in welchem in der Mitte des vorigen Jahrhunderts  die junge Biochemikerin Rosalind Franklin, um wissenschaftliche Anerkennung in einer Männergesellschaft kämpft.

Antonia Ricke, die junge Frau,  der wir heute den Bertini-Preis verleihen, teilt mit ihr die Zuversicht, dass ein besseres Leben für alle Menschen möglich ist, indem jeder sein Bestes dafür gibt.

Im Gegensatz zu Rosalind Franklin ist Antonia aber ein Teamplayer. Als sie von der Auszeichnung erfuhr, war neben der großen Freude ihr erster Gedanke, dass eigentlich aber auch ihr Team mit geehrt werden müsste. Dies zeugt ebenfalls für  ihr ausgeprägtes Bedürfnis nach Gerechtigkeit, welches sie auch immer wieder in ihrer ehrenamtlichen Arbeit antreibt.

Antonia zeigt in eindrucksvoller Weise, dass Taubheit nicht bedeutet Stumm zu sein. So nutzt sie z.B. intensiv  soziale Netzwerke , um auf Benachteiligungen tauber Menschen aufmerksam zu machen und engagiert sich seit ihrem 14. Lebensjahr in Gehörlosenorganisationen.

Ihr besonderes Augenmerk gilt jungen tauben Flüchtlingen. Dafür wurde die Initiative „Deaf  Refugees Welcome  Hamburg“ gegründet  Auf der gleichnamigen Internetseite führt Antonia die zweifache Diskriminierung  dieser Gruppe einer breiteren Öffentlichkeit vor Augen.

Antonias  Einsatz  wirkt auf mehreren Ebenen:

Da ist zuerst natürlich die ganz konkrete Hilfe für ihre  Schützlinge beim Bewältigen der alltäglichen Probleme in einem fremden Land. An vorderster Stelle steht hier die Organisation von Sprachkursen zum Erlernen der Deutschen Gebärdensprache, um die Betroffenen aus ihrer kommunikativen Isolierung zu führen.

Die von ihr initiierten und monatlich durchgeführten Vernetzungstreffen ermöglichen eine effiziente Zusammenarbeit aller Helfer, stärken den Teamgeist und helfen vor allem auch die betreuten Flüchtlinge untereinander in Kontakt zu bringen.

Zum zweiten stellt Antonia durch ihre Leistung  ein  Vorbild für die von ihr betreuten Personen dar. Sie selbst ist das beste Beispiel dafür, dass auch taube Menschen ein starkes Glied innerhalb der Gesellschaft sein können.

Und drittens schafft sie es, ihre eigene Überzeugung  und Zuversicht immer wieder auf ihre Arbeitsgruppe  und die weiteren freiwilligen Helfer  zu übertragen, weitere Menschen zur Mitarbeit zu motivieren und vor allem ihren Schützlingen mit ihrer zugewandten Art ein  Stück Geborgenheit und Sicherheit zu geben. Uns alle regt sie sicher zum Nachdenken und vielleicht auch Umdenken an.

Als Chemikerin fasse ich gerne in Formeln zusammen:

„Jung – Weiblich – Engagiert!“

ist eine GEW Handreichung für junge Frauen betitelt,

Für unsere Preisträgerin müssen wir noch „erfolgreich“ hinzufügen, bei all dem, was sie mit ihren gerade mal 22 Jahren, für ein besseres Zusammenleben bereits erreicht hat.

Junge Menschen mit so viel Optimismus, dem Blick für das Notwendige und Tatkraft tun unserem Land gut.

Bevor ich nun die große Freude habe, den Bertini-Preis an Antonia Ricke zu überreichen, stellvertretend für ihr Team und doch als Motor dieser großartigen Gruppe, möchte ich schließen mit einem Songtext von Herbert Grönemeyer:

„Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist, wenn der Boden unter den Füßen bebt, dann vergisst sie, dass sie taub ist.“

Denken wir daran beim Applaus für Antonia, den sie ohnehin sehr kräftig verdient hat.

» DEAF REFUGEES WELCOME-HAMBURG

Laudatio von Dr. Reiner Brüggestrat (Hamburger Volksbank)

Liebe Senatorin Melanie Leonhard,
liebe Isabella Vértes-Schütter,
liebe Anja Reschke,
liebe Preisträgerinnen und Preisträger,
sehr geehrte Damen und Herren,

HINSCHAUEN, WENN ANDERE WEGSEHEN.
SICH EINMISCHEN, WENN ANDERE SCHWEIGEN.
ERINNERN, WENN ANDERE VERGESSEN.
EINGREIFEN, WENN ANDERE SICH WEGDREHEN.
UNBEQUEM SEIN, WENN ANDERE SICH ANPASSEN.

Unsere ersten Preisträgerinnen und Preisträger, die wir heute bei der 19. Verleihung des BERTINI-Preises auf die Bühne bitten, erfüllen diese Kriterien des BERTINI-Preises vorbildlich.

14 Oberstufen-Schülerinnen und -schüler der Stadtteilschule am Hafen haben sich ein Thema erarbeitet, von dem sie vorher nur sehr wenig oder gar nichts wussten: Sie lesen Gerichtsprotokolle des NSU-Prozesses und setzen diese szenisch in einem Theaterstück um. Dies geschieht zunächst auf Initiative ihrer engagierten Lehrerin Celina Rahman, weil die Entdeckung der NSU zum fünften Mal jährt. Was dann geschieht, gehört ausgezeichnet: Denn aus einer einzigen Theaterprojektwoche hat sich ein sehr anspruchsvolles Ensemble entwickelt. Erinnern, wenn andere wegschauen.

Ziel ist es nicht, eine Wahrheit herauszufinden, sondern eine Haltung zu gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler nehmen dabei immer wieder unterschiedliche Perspektiven ein – Täter, Opfer, Nachbarn – schauen genau hin, fragen nach und stellen fest: Das fremdenfreundliche Deutschland hat Risse. Niemand störte sich an der Hakenkreuz-Fahne im Keller der „netten Nachbarin“ Beate Zschäpe? Das sind Neonazis, die haben eine Terrorzelle gegründet! Wie kann das sein? Widersprüche markieren – unbequem sein.

Aus der haptischen Erfahrung des Theaterspiels – darunter Wutproben über das, was unbegreiflich scheint, gerinnt Erkenntnis: Wir müssen uns mit unserer gesellschaftlichen Rolle auseinandersetzen. Auch in Hamburg wurde von den Rechtsextremisten gemordet – in unserer Heimat. Wichtig ist dem Ensemble der Dialog mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern. Deshalb gehört ein Nachgespräch im Anschluss an die Aufführung fest zum Programm. Eingreifen, wenn andere sich wegdrehen.

Und es werden viele Fragen gestellt, zum Beispiel fragt ein Schüler im Anschluss an die Aufführung in der der Aula: „Fühlt Ihr Euch noch sicher in Deutschland?“ Ein anderer Schüler stellt beeindruckt fest: „Ihr seid ganz schön mutig, vor uns anderen Schülern zu spielen.“

Diese Kultur der Auseinandersetzung mit der rechten Szene wurde auch beim Chemnitzer Theatertreffen im November 2016 unter dem Motto „Unentdeckte Nachbarn“ gemeinsam mit Chemnitzer und Zwickauer Schülerinnen und Schülern mit einer gemeinsamen Theateraufführung verprobt. Und der Dialog wurde mit einem Gegenbesuch und gemeinsamen Aufführungen in Hamburg fortgeschrieben.

Heute sind 12 Schülerinnen und Schüler aus Chemnitz und Zwickauer mit ihren Lehrern hier. Herzlich willkommen!

Liebes Ensemble, wir von der Hamburger Volksbank sind sehr stolz und berührt, die Patenschaft für das Theaterprojekt „Rosarot ist eine Mischfarbe“ übernommen zu haben. Macht weiter so. Denn Euer couragiertes Handeln ist zutiefst hanseatisch: Sich mutig einzusetzen gegen Unmenschlichkeit, Intoleranz, politisch oder religiös motivierte Gewalt und Demokratiefeindlichkeit – das ist unser Tor zur Welt. Mit Eurem Ensemble verknüpft Ihr die so wichtige Kultur der Erinnerung mit einer Kultur der Verantwortung – für eine friedliche gemeinsame Zukunft in unserer Hansestadt.

Herzlichen Glückwunsch!

» ROSAROT IST EINE MISCHFARBE

Laudatio von Hubert Grimm (Loge ROLAND)

„Heute fragt eine wachsende Zahl von Menschen, ob man mit dem Erinnern an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte nicht endlich mal aufhören könnte. Meine Antwort lautet: Gerade weil einige nicht möchten, dass weiter erinnert wird, müssen wir mehr denn je daran erinnern, was den Menschen damals angetan wurde.“

Mit diesen Worten eröffnete Hubert Grimm, für die Freimaurer-Loge ROLAND, seine Laudation im Rahmen der 19. BERTINI-Preis-Verleihung am 27. Januar 2017 im Ernst Deutsch Theater in Hamburg. Diese Schlussfolgerung wurde mit starkem Applaus bedacht. Grimm ehrte mit seiner Laudation 10 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9P der Schule Schwarzenbergstraße ReBBZ Hamburg-Harburg für ihr Erinnerungsprojekt. Er hob die beeindruckende Einfachheit und Klarheit des Projektes hervor. „Jeder versteht Eure Aussage“ lobte er die Schüler, die sich zur Laudatio auf der Bühne des Theaters versammelt hatten. Auf eine chinesische Familie aufmerksam gemacht, die unter dem NS-Regime schlimme Leiden ertragen mussten und sich trotzdem nicht von Deutschland abwandte, sondern nach dem Krieg hier eine neue Existenz aufbaute, sagte er: „Solche Menschen, die die ausgestreckte Hand zur Versöhnung annehmen, sind ein Geschenk für unser Land“. Auch diese Feststellung fand großen Zuspruch unter den Gästen im gut gefüllten Theater am Friedrich-Schütter-Platz.

Hubertus Grimm überreicht die Preise an die Schülerinnen und Schüler des Projektes.

» DAMIT MENSCHEN IN ERINNERUNG BLEIBEN.

19. BERTINI-Preisverleihung

SIE STANDEN AM 27. JANUAR 2017 IM MITTELPUNKT: 51 SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER UND EINE STUDENTIN, DIE FÜR IHR ENGAGEMENT GEGEN DAS VERGESSEN UND VERDRÄNGEN, FÜR IHR EINTRETEN GEGEN DIE AUSGRENZUNG VON MENSCHEN UND FÜR IHRE KÜNSTLERISCHE AUSEINANDERSETZUNG MIT DEN MORDTATEN DES NSU ANHAND VON PROZESSPROTOKOLLEN MIT DEM BERTINI-PREIS 2016 AUSGEZEICHNET WURDEN. Intendantin und Vorsitzende des BERTINI-Preis e. V. Isabella Vèrtes-Schütter begrüßte die über 600 Gäste in „ihrem Haus“, dem Ernst Deutsch Theater. Erstmals übersetzten die Gebärdensprachdolmetscherinnen Celine Sawkins und Christine Müller abwechselnd die Veranstaltung, da auch eine gehörlose junge Frau  unter den Preisträgern war. 19. BERTINI-Preisverleihung weiterlesen

KRIEG: WOHIN WÜRDEST DU FLIEHEN?

WAS WÄRE, WENN ES IN EUROPA EINEN KRIEG GÄBE? WENN DEMOKRATISCHE STAATEN WIE DEUTSCHLAND ODER FRANKREICH VON BRUTALEN REGIMEN ZERSTÖRT WÜRDEN UND DIE MENSCHEN IHRE HEIMAT VERLASSEN MÜSSTEN? Wenn die einzige Aussicht auf Rettung in einer Flucht ins „Morgenland“ bestünde? 27 Schülerinnen und Schüler des Theaterkurses in der Oberstufe am Helmut-Schmidt-Gymnasium in Wilhelmsburg setzten sich mit diesem Perspektivenwechsel auseinander. Unter der Leitung ihres Lehrers Hedi Bouden erarbeiteten sie das Theaterstück „Krieg: Wohin würdest du fliehen?“. KRIEG: WOHIN WÜRDEST DU FLIEHEN? weiterlesen

DAMIT MENSCHEN IN ERINNERUNG BLEIBEN.

10 JUGENDLICHE DER KLASSE 9 P DER SCHULE SCHWARZENBERGSTRASSE IN HAMBURG-HARBURG ENTWICKELTEN EINE AUSSTELLUNG ZUM GEDENKEN AN DIE OPFER DES NAZI-REGIMES. BEI IHREN UMFANGREICHEN RECHERCHEN STIESSEN SIE AUF DAS SCHICKSAL DES CHINESEN CHONG TIN LAM, DES URGROSSVATERS EINES MITSCHÜLERS.

DIE KLASSE 9 P DER SCHULE SCHWARZENBERGSTRASSE IM REGIONALEN BILDUNGS- UND BERATUNGSZENTRUM HARBURG WIRD VON SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN MIT SONDERPÄDAGOGISCHEM FÖRDERBEDARF BESUCHT. Als Lehrerin Irene Knappe im Geschichtsunterricht das Thema „Nationalsozialismus“ behandelte, war das Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler sehr groß. DAMIT MENSCHEN IN ERINNERUNG BLEIBEN. weiterlesen

DEAF REFUGEES WELCOME-HAMBURG.

ENGAGIERT: ANTONIA RICKE UND IHRE MITSTREITER HELFEN GEHÖRLOSEN FLÜCHTLINGEN IN HAMBURG.

DASS UNTER DEN FLÜCHTLINGEN, DIE ZURZEIT NACH DEUTSCHLAND KOMMEN, AUCH GEHÖRLOSE MENSCHEN SIND, DARÜBER MACHT SICH KAUM JEMAND GEDANKEN. ANDERS DIE STUDENTIN ANTONIA RICKE (22), SELBER GEHÖRLOS, UND IHRE MITSTREITER ASHA RAJASHEKAR, LOUISA MARIE PETHKE, GABRIELE FINKELMEYER UND ALEXANDER VON MEYENN. SIE WOLLEN HELFEN UND GRÜNDETEN DIE INITIATIVE DEAF REFUGEES WELCOME-HAMBURG. weiterlesen

ROSAROT IST EINE MISCHFARBE

14 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe der Stadtteilschule am Hafen befassten sich mit den Mordtaten der rechtsextremen Terrorgruppe NSU. Sie lasen die Gerichtsprotokolle des aktuellen NSUProzesses und verfassten ein Theaterstück, das sie mit Schülerinnen und Schülern aus Zwickau und Chemnitz gemeinsam aufführten.

ZWÖLF SCHWARZ GEKLEIDETE SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER WIRBELN AUF DER BÜHNE DURCHEINANDER. MIT ROSAFARBENEN LAPPEN IN DEN HÄNDEN DEUTEN SIE INTENSIVES PUTZEN AN. EINE DARSTELLERIN KOMMENTIERT DIE SZENE MIT IMMER GLEICHEN AUSSAGEN: ALLES SEI HIER SO LANGWEILIG. Es gebe viel Zeit zum Putzen. Und Beate Zschäpe sei so eine nette Nachbarin ROSAROT IST EINE MISCHFARBE weiterlesen

Lasst Euch nicht einschüchtern